Wir starteten mit Swimlanes, markierten Übergaben und dokumentierten Felder, die wirklich benötigt werden. Aus der Visualisierung entstand direkt die erste Klickstrecke in einem Formular‑Builder: klar, selbsterklärend und konsistent. Pflichtfelder und sinnvolle Vorgaben reduzierten Nachfragen. Mit einem Testdatensatz simulierten wir reale Fälle, protokollierten Zeitbedarf, Fehlerquellen und Zufriedenheit. So übersetzten wir Meeting‑Skizzen in lauffähige Oberfläche, ohne tagelange Spezifikationen, und sparten bereits nach wenigen Iterationen messbar Aufwand.
Benachrichtigungen und Standardgenehmigungen ließen sich in Stunden abbilden: Wenn Feld X gesetzt und Betrag unter Schwelle Y, erfolgt automatische Freigabe; ansonsten wird zuständige Rolle informiert. SLA‑basierte Erinnerungen hielten Vorgänge lebendig, eskalierten fair und transparent. Statt manueller Nachverfolgung arbeitete das System leise mit. Die ersten Durchlaufzeiten sanken deutlich, und Beteiligte berichteten von weniger Kontextwechseln. Wir dokumentierten Regeln in Klartext, damit alle verstehen, warum Entscheidungen gefasst werden und wie sie angepasst werden können.
Skepsis begegneten wir offen: Wir baten Kritiker um harte Beispiele, bauten Mini‑Prototypen live und ließen die Betroffenen selbst klicken. Zwei kurze Brown‑Bag‑Sessions reichten, um Neugier zu wecken und Softwareangst abzubauen. Wir feierten kleine Fortschritte öffentlich, erklärten Fehler ehrlich und hielten die Hürde zum Mitmachen niedrig. Dadurch endeten Diskussionen nicht in Lagerdenken, sondern in gemeinsamen Learnings. Mit jedem sichtbaren Nutzen wuchs der Kreis der Unterstützer und der Mut, komplexere Automatismen anzupacken.
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